10 Dinge,
die Sie über Olivenöl wissen sollten

 

Olivenöl eignet sich gut zum Braten

Es enthält überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren (58 – 70 %) und gesättigte Fettsäuren
(13 – 17 %), welche gegenüber Hitze sehr viel stabiler sind als mehrfach ungesättigte Fettsäuren (im Olivenöl 11 – 15 %). Damit ist das Olivenöl im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Ölen wie Lein- und Walnussöl sogar sehr gut zum Braten geeignet. Der Geschmack des Bratgutes kann jedoch je nach Olivenöl stark beeinflusst werden. Wer das nicht mag, greift auf unser eigens zu diesem Zweck komponierte Brat-Olivenöl zurück.

Wie bei allen Ölen gilt: Nicht über den Rauchpunkt erhitzen! Zum Braten sollte man zudem nur gefilterte Olivenöle verwenden, da andernfalls die noch enthaltenen Schwebstoffe den Rauchpunkt herabsenken. Unser ungefiltertes Olivenöl Fraîcheur ist daher beispielsweise nicht zum Braten geeignet.
 

Die Herkunft bestimmt den Geschmack

Mit dem Olivenöl ist es ein bisschen wie mit dem Wein: Der Charakter eines jeden Olivenöls wird stark durch die verwendete Sorte und für die Region typische, traditionelle und kulturelle Einflüsse geprägt. Eine besondere Rolle für den Geschmack spielen aber auch die klimatischen Bedingungen im jeweiligen Erntejahr. So ist das Profil eines jeden Olivenöls – genau wie beim Wein – in jedem Jahr etwas anders ausgeprägt.
 

Bitter ist nicht schlecht

Im Gegenteil: Je bitterer das Olivenöl ist, desto höher ist der Gehalt an den wertvollen Polyphenolen. Sie schützen die Olive vor Verderb durch Oxidationsreaktion. Diese antioxidative Funktion üben die Olivenöl-Polyphenole auch in unserem Körper aus und schützen ihn damit vor freien Radikalen. Sie hemmen u.a. die Oxidation des schädlichen LDL-Cholesterins und können das gute HDL-Cholesterin unterstützen und so einen wirksamen Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten. Darüber hinaus können die Olivenöl-Polyphenole Enzyme blockieren, welche an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Dadurch wirken sie entzündungshemmend.
 

Grüne und schwarze Oliven sind keine unterschiedlichen Sorten

Es sind verschiedene Reifestadien. Grüne Oliven, wie sie für unser Fraîcheur verwendet werden, sind noch unreif. Sie haben einen stark bitteren Geschmack und somit einen hohen Polyphenolgehalt. Der Ertrag nach der Ölpressung ist recht gering. Schwarze, reife Oliven liefern hingegen mehr Öl beim Pressen. Das Öl ist fruchtiger und somit weniger bitter.
 

Der Olivenbaum ist immergrün

Er wird mehr als 1.000 Jahre alt und erreicht eine Höhe von bis zu 16 Metern. Im Schnitt trägt ein Olivenbaum pro Jahr ca. 20 Kilogramm Oliven, aus denen etwa vier Liter Olivenöl gewonnen werden. Der Olivenbaum wächst bereits seit über 5.000 Jahren im Mittelmeerraum. Im 16. Jahrhundert wurde er von spanischen Konquistadoren nach Peru gebracht, anschließend gelangte er über Mexiko bis Kalifornien und Hawaii. Es befinden sich mittlerweile auch Kulturen in Australien, Neuseeland und Südafrika.
 

Der Begriff  »nativ extra« ist exklusiv für Olivenöle geschützt

»Nativ extra« steht für die höchste Güteklasse und naturbelassenes Olivenöl von besonderer Qualität. Hierfür gibt es genaue Vorgaben, z.B. an den Säuregehalt. Für alle anderen Pflanzenöle ist zwar der Begriff »nativ« klar definiert, »nativ extra« jedoch nicht. Manche Hersteller bezeichnen auch andere Öle (z.B. Kokosöl) mit »nativ extra«. In diesem Fall handelt es sich jedoch nicht um eine geschützte Kennzeichnung und hat somit keine Aussagekraft zur Qualität.
 

Die Ernte legt den Grundstein für die besondere Qualität

Man schmeckt, wie sorgfältig ein Olivenöl hergestellt wurde. Dabei ist bereits die Ernte entscheidend: Fallen die Oliven auf den Boden, finden dort Oxidationsprozesse statt, die die Qualität negativ beeinflussen. Daher werden zum Beispiel die Oliven für unser Fraîcheur von Hand geerntet und innerhalb von wenigen Stunden weiterverarbeitet.

Grundsätzlich ist bei Olivenölen mit der Deklaration »nativ extra« eine Raffination ausgeschlossen und somit eine nachträgliche Entfernung von negativen Geschmacksstoffen, die durch Fehler in der Herstellung entstehen können.
 

Olivenöl sollte innerhalb von zwei Jahren aufgebraucht werden

Anders als beim Wein wird Olivenöl mit dem Alter nicht besser. Die wertvollen Inhaltsstoffe wie einfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Polyphenole werden mit langanhaltender Lagerung abgebaut. Dabei entstehen auch Stoffe, welche den Geschmack negativ beeinträchtigen. Olivenöl sollte daher innerhalb eines Jahres, spätestens zwei Jahren nach der Ernte verzehrt werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt einen sicheren Richtwert für gute Qualität und Geschmack.
 

Das meiste Olivenöl kommt aus Spanien

In der Saison 2017 / 2018 wurden in der EU 2,2 Millionen Tonnen Olivenöl produziert. Das sind 67 % der weltweiten Produktion. Spitzenreiter innerhalb der EU ist Spanien, gefolgt von Italien und Griechenland.
 

Olivenöl ist vielseitig einsetzbar

Der Großteil des Olivenöls wird als Lebensmittel verwendet. Es wird aber unter anderem auch zur Herstellung von Seife, zum Ölen von Uhren, in der Kosmetik für Haut und Haare sowie als Brennstoff in Öllampen verwendet.

 

 

Unsere Olivenöle
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Olivenöl Chania Kritis g.g.A.

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Olivenöl Dauno Gargano D.O.P.

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Olivenöl Vallée des Baux-de-Provence A.O.P.

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Demeter Olivenöl

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500 ml

Olivenöl mild

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500 ml | 1 L | 3 L

Olivenöl mittel fruchtig

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Olivenöl fruchtig

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Olivenöl Fraîcheur 2019

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Brat-Olivenöl

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500 ml | 1 L
Wie verkosten Sie Olivenöl richtig?