Längst nicht alles nur Gurke!

IN KOLKWITZ IM SPREEWALD IST DER ACKERBODEN BUCH‐
STÄBLICH IN „GUTEN HÄNDEN“


Kommt die Sprache auf die ökologische Landwirtschaft, beugt sich Bio-Landwirt Hugo Melde ganz automatisch hinab und nimmt Fühlung mit seiner Ackerkrume auf.

Es ist diese lange und tiefe Verbindung zum Boden, die man sofort spürt. Hier, im Süden des Biosphärenreservats Spreewald, konnte Melde nach dem Zusammenbruch der DDR den elterlichen Hof übernehmen und durch Pacht erweitern. Und Pachten bedeutet für einen Mann wie Melde: Sorge tragen für den Boden, der ihm anvertraut wurde. Aus diesem Grund entschied er sich schon damals für eine ökologische Landwirtschaft, die den Acker nicht auslaugt, sondern für kommende Generationen erhält. Dazu benötigt man viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, um für die spezifischen Bodenbedingungen zur richtigen Zeit die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Mit einer individuellen Fruchtfolge kann Melde so eine behutsame Nutzung des wertvollen Mutterbodens betreiben.





»Wer mit Landwirtschaft zu tun hat, wird merken, dass sich jeder Boden anders verhält, dass sich das Klima ständig in irgendeiner Weise verändert. Das ist schwierig und darum macht es auch nicht jeder.«

- Hugo Melde - 





Dieser Boden soll den fünfjährigen Egon noch versorgen können.

Nachhaltigkeit ist bei Melde keine Floskel. Er betreibt seinen Hof auf dem Grund und Boden, den seine Eltern bereits bewirtschafteten. Die beiden wohnen auch hier und tragen mit ihrer ganzen Lebenserfahrung immer noch zum Gelingen bei. Allerdings muss man schon »Wendisch« verstehen, die alte slawische Sprache der Niederlausitz, die hier sogar noch auf Straßenschildern präsent ist. (Übrigens in Abgrenzung zum »Sorbisch« der Oberlausitz). Zu Meldes großer Freude gehören ebenfalls seine Tochter Anica, Schwiegersohn Henry und Enkel Egon zum Hof. Das Ehepaar Gullasch lernt alle Kniffe von Hugo Melde und übernimmt stückweise mehr Verantwortung im Betrieb, um seinen Traum von Boden bewahrender Landwirtschaft in die nächste Generation zu tragen. Daneben führen Anica und Henry Gullasch gemeinsam das Restaurant »Slawischer Hof«, wo sie die eigenen Bio-Erzeugnisse in ebenso ursprüngliche wie famose Traditionsgerichte verwandeln: in ein slawisches Hirsegericht, die gute alte Pellkartoffel oder – was könnte besser passen – natürlich ein Gullasch.






»Wir wollen Bio machen. Und nur Bio. Wir wollen
gesund leben, gesund essen. Super, dass die Ölmühle
Moog dahinter steht und den Bio-Bauern Mut macht.«

- Henry Gullasch - 






Die Heimat von BIO PLANÈTE Leinöl

BIO PLANÈTE ist stolz darauf, den Hof Melde-Gullasch für die Initiative »Aus unserer Heimat – gemeinsam für mehr Bio-Landwirtschaft in Deutschland« gewonnen zu haben. Unter anderem hier wird der Rohstoff für das Bio-Leinöl der Produktlinie »Aus unserer Heimat« gewonnen. Öllein ist eine alte Kulturpflanze, die bei schonender Fruchtfolge nur etwa alle sechs Jahre ausgebracht werden kann. Im Gegenzug bietet diese erlesene Frucht aber auch besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Außerdem erfreut Leinöl – natürlich kaltgepresst – durch seinen fein nussigen Geschmack, der z. B. an Quark, Pellkartoffeln oder zartem Gemüse zum Genießen einlädt.






Bio-Leinöl

aus der Initiative »Aus unserer Heimat – gemeinsam 
für mehr Bio-Landwirtschaft in Deutschland«

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