Blütenmeer im Auetal

Im stillen Auetal baut landwirt albert haake den lein für unser natives leinöl »Aus meiner Heimat« an.

Auf Gut Oelbergen in Niedersachsen wird seit dem 
13. Jahrhundert Ackerbau betrieben. Albert Haake verbindet diese Tradition mit moderner Bio-Landwirtschaft und verschafft so auch dem Lein ideale Bedingungen.


Im stillen Auetal, zwischen kleinen Bächen und den Ausläufern des Wesergebirges, wächst der Lein für unser Leinöl aus der BIO PLANÈTE Serie „Aus meiner Heimat“. Das Meer aus zartblauen Blüten umschließt in sanften Wellen das Gut Oelbergen, wiegt sich im Wind hin und her und lässt sich von der Sonne verwöhnen. 

„Der Lein steht gerade in voller Blüte und braucht nur noch wenige Wochen bis zur Ernte“, sagt Bio-Landwirt Albert Haake, pflückt eine Blüte von den langen Stängeln und dreht sie bedächtig zwischen den Fingern. Zur Erntezeit wird das Blau der Blüte längst verblasst und die Kapseln mit den schwarz-braunen Leinsamen zum Vorschein gekommen sein. Die galten schon bei unseren Vorfahren als eine der wichtigsten Ölsaaten überhaupt und zählen auch heutzutage zum echten Superfood.

 

Als im Jahr 1260 Gut Oelbergen – mit langem Ooo am Anfang gesprochen – erstmals erwähnt wird, ist von dem hohen Anteil an Ballaststoffen und Omega-3-Fettsäuren freilich noch nicht die Rede. Damals gehört das Gut zunächst zum Amt Schaumburg, bevor es als Staatsgut mit Acker- und Wiesenland, Fischteichen sowie einer Branntweinbrennerei verpachtet wird. Der heutige Gebäudekomplex stammt größtenteils aus dem 19. Jahrhundert, also aus der Zeit, als auch Familie Haake das Gut übernimmt. 

Mittlerweile bewirtschaftet die Familie das Gut in fünfter Generation. Doch auch wenn sich Albert Haake der Familientradition verpflichtet fühlt, schlägt er nach Landwirtschaftslehre und -Fachschule einen neuen Weg ein. „Ich bin mit Menschen aus der Umweltbewegung aufgewachsen“, erinnert sich der heute 61-Jährige. Das lässt ihn die konventionelle Landwirtschaft und vor allem den Einsatz von Pestiziden mit anderen Augen sehen. Er denkt um, besucht Lehrgänge und Fortbildungen und stellt das Gut 1988 komplett nach Bioland-Richtlinien um. 
 

»Der Erhalt der Artenvielfalt und die nachhaltige Bewirtschaftung liegen mit sehr am Herzen.«


- Albert Haake -

„Bio ist anspruchsvoll“, weiß Albert Haake. Und trotzdem hält er bis heute daran fest. „Der Erhalt der Artenvielfalt und die nachhaltige Bewirtschaftung liegen mir sehr am Herzen“, sagt der Landwirt. Gesunde Böden und der Aufbau von nährstoffreichem Humus sind wichtige Themen für ihn. „Bio ist mein Standard!“ Privat wie beruflich. So achtet er beispielsweise darauf, selbst überwiegend ökologisch zu konsumieren oder plant für seinen Betrieb eine Holzheizung, um vom Heizöl wegzukommen. Und natürlich haben Gentechnik und chemisch-synthetische Dünger und Pestizide nichts auf seinen Feldern verloren.

80 Hektar bewirtschaftet Alfred Haake gemeinsam mit seinem Mitarbeiter. Sie bauen rings um das Gut Oelbergen Senf, Kümmel, Linsen, Sommergerste, Zottelwicke, Raps und Lein an. Letzteren kennt und schätzt der Bio-Landwirt schon seit den 1970ern. Er ist ein fixer Bestandteil der nachhaltigen Fruchtfolge und aus dem Auetal nicht mehr wegzudenken.

»Der Lein ist ein wichtiger Bestandteil unserer Fruchtfolge.«


- Albert Haake -

Albert Haake zählt deshalb zu Recht zu den Leinsaat-Experten in Deutschland. Er ist Vorstandsvorsitzender des Bioland-Landesverbandes Niedersachsen/Bremen, ist als Berater tätig und testet derzeit mit Unterstützung des Landes Niedersachsen verschiedene Anbaumethoden für Lein. Und auch ganz privat ist Albert Haake ein Lein-Fan: Auf einen frischen Salat passt nichts besser als ein paar Tropfen BIO PLANÈTE Leinöl, findet er. Zumal das so herrlich unbitter ist. 

Die Bitterstoffe, die das Öl naturgemäß enthält, werden nämlich durch die von BIO PLANÈTE entwickelte 3D-Filtration auf natürliche Weise aus dem Leinöl entfernt. Dies garantiert einen besonders milden Geschmack, der nicht nur Salate, sondern auch Quark- und Süßspeisen verfeinert.

Leinöl

nativ
250 ml