BIO PLANÈTE zu Stiftung Warentest 12/2018 „Kokosöl“


20. November 2018

 

Sehr geehrte Kunden,
in dem Testbericht „Kokosöl“ der aktuellen Stiftung Warentest wurde unter anderem unserBIO PLANÈTE Kokosöl nativ berücksichtigt. Im Gesamturteil wurde das Produkt mit „befriedigend“ bewertet.

Die Analyse zu gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH) hat zu einer Abwertung
unseres Produktes geführt – ein Ergebnis, das wir nicht akzeptieren und auch nicht
nachvollziehen können.

Für das BIO PLANÈTE Kokosöl nativ bestätigen unsere Qualitätskontrollen chargenübergreifend
keine bzw. nur eine sehr niedrige Belastung für MOSH. Die von Stiftung
Warentest ermittelte Belastung können wir anhand unserer Ergebnisse aus mehreren
unabhängigen und akkreditierten Laboren nicht nachvollziehen.

Aufgrund des aktuellen Tests durch Stiftung Warentest haben wir zusätzlich zu unseren
engmaschigen Kontrollen nochmals zusätzliche Gegenanalysen bei dem in der MOSH-Analyse
führenden deutschen Labor beauftragt. Auch hierbei zeigte keines unserer Kokosöle eine
Belastung von MOSH in der Größenordnung, wie von Stiftung Warentest gefunden. Leider
haben wir von Stiftung Warentest – auch auf Nachfrage – keine Information erhalten, welche
Charge im Test konkret untersucht wurde. Somit ist es uns nicht möglich eine gezielte
Ursachenforschung zu dem abweichenden Analysenergebnis von Stiftung Warentest
durchzuführen.

Für MOSH in Lebensmitteln gibt es bislang weder Grenz- noch Orientierungswerte, da die
toxikologische Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
noch nicht abgeschlossen ist und es trotz der heute zur Verfügung stehenden modernsten
Analysenmethoden zu Messunsicherheiten von bis zu 40 % kommt.

Als Bio-Hersteller ist es für uns besonders von Interesse, den Fokus auf die Qualität von
Nahrungsmitteln zu lenken und auf Schwachstellen aufmerksam zu machen. Unser Ziel ist es,
Lebensmittel frei von Schadstoffen oder Rückständen herzustellen. Mineralölkohlenwasserstoffe
kommen jedoch überall in der Umwelt vor, daher ist ein Handeln entlang der
gesamten Wertschöpfungskette erforderlich.


Wir arbeiten seit mehreren Jahren gemeinsam mit unseren Lieferanten intensiv an der
Problematik der Mineralölkohlenwasserstoffe. Aufgrund unserer Recherchen und abgeleiteter
Maßnahmen konnten wir den Eintrag der ubiquitär vorkommenden MOSH bereits auf ein
Minimum reduzieren. Selbstverständlich werden wir unsere branchenübergreifende Arbeit an
dieser vielschichtigen Problematik weiterhin fortführen.
Aufgrund unserer intensiven, sorgfältigen Qualitätsarbeit sind wir von der Qualität unserer
Produkte überzeugt und hoffen, dass Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen schenken.

Mit freundlichen Grüßen,

Judith Moog