BIO PLANÈTE zum WDR Bericht Kokosfette

07. Juni 2018


Als Bio-Hersteller liegt uns die Reduzierung der Mineralöleinträge in unserem Produkt BIO PLANÈTE Kokosöl nativ am Herzen. Wir beschäftigen uns seit Jahren intensiv mit der Ursachenforschung der verschiedenen Eintragswege von Mineralölen in Lebensmitteln.

Sie können unser BIO PLANÈTE Kokosöl nativ weiterhin zum Verzehr verwenden. Das vom WDR untersuchte Kokosöl enthält keine krebserregenden MOAH. Die Werte für MOSH/POSH liegen unterhalb des Grenzwertes nach den wissenschaftlich-fundierten Richtwerten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Das von ÖKO-Test untersuchte Kokosöl stammt von unserem langjährigen philippinischen Partner. Im Ergebnis unserer Recherchen haben wir einen Food Grade Schmierstoff ausgetauscht. Wir konnten mit diesem Schritt den Gehalt an MOSH/POSH in den Produktionschargen seit 2017 um 60 % reduzieren. Seitens der BIO PLANÈTE Ölherstellung können seither Mineralöleinträge ausgeschlossen werden. 

Wir sind mit Nachdruck dabei, noch weitere Maßnahmen entlang der gesamten Prozesskette vom Feld bis zur Flasche zu identifizieren. Dies ist ein langwieriger, aber erfolgversprechender Prozess. 

Nichtsdestotrotz sind durch Umweltbelastung Mineralölbestandteile in Lebensmitteln in steigendem Umfang nachweisbar (EFSA European Food Safety Authority 2012). Die zugrundliegenden ursächlichen Umwelteinflüsse untersuchen wir durch die Mitwirkung im projektbegleitenden Ausschuss zur „Minimierung von Mineralölbestandteilen in Speiseölen und -fetten des Forschungskreises Ernährungsindustrie“ (FEI). 

Unser Ziel bleibt weiterhin, beeinflussbare Einflusswege von Mineralölen zu eliminieren.
 
Judith Faller-Moog

Mehr über die Herkunft unseres BIO PLANÈTE Bio-Kokosöl nativ finden Sie hier:
http://bioplanete.com/de/herkunft/erzeuger/kokos.html

Zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=N249LbP4p5U
 

Weiterführende Information
Im aktuellen Gesetzesentwurf der Bedarfsgegenständeverordnung (Mineralöl-VO) vom 24.02.2017 sind die Höchstgehalte von MOSH mangels wissenschaftlicher Bewertung entfernt worden. Die Richtwerte von MOAH sind im Gesetzesentwurf beibehalten worden, dürfen sich dabei nur auf Verpackungen beziehen, nicht aber auf Lebensmittel angewandt werden.

POSH von MOSH in Untersuchungen trennen
Weiterhin ist es nicht möglich die Polyolefin Oligomeric Saturated Hydrocarbons (POSH), deren Ursprung Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) ist, von den MOSH zu differenzieren. Der Austausch von PVC in der Produktverpackung durch PE oder PP kann demnach die MOSH-Ergebnisse verzerren. Zum heutigen Zeitpunkt lässt sich nicht sagen, welchen Beitrag POSH zu dem ermittelten Gehalt leisten.