Gesund und gut

Naturbelassene Öle aus erster kalter Pressung sind rundherum gesunde Lebensmittel. Wir verwenden ausschließlich Rohstoffe aus biologischem Anbau. Unsere Öle sind in erster Linie für Ihren Genuss bestimmt. Sie streicheln Ihren Gaumen und sorgen für Abwechslung in Ihrer Küche. Sie können kulinarisch genießen und dabei sicher sein, gesunde Produkte zu verwenden. Für all jene, die unsere Öle auch im Rahmen eines gesunden Ernährungsplanes einsetzen möchten, haben wir hier ein paar Tipps und Hintergrundinformationen zusammengefasst.

Das ist allen Pflanzenölen gemeinsam
In der Fettsäurenzusammensetzung unterscheiden sich die Öle
Einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure)
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: essentielle Fettsäuren
Linolsäure und Alpha-Linolensäure
Omega-Fettsäuren
2fach ungesättigte Linolsäure
3fach ungesättigte Alpha-Linolensäure


Das ist allen Pflanzenölen gemeinsam
Speiseöle bestehen zum überwiegenden Teil aus Fett. Jedes Fettmolekül setzt sich aus einem Teil Glycerin und drei Fettsäuren zusammen (Triglyceride). Fettsäuren bestehen aus einer mehr oder weniger langen Kette von Kohlenstoffen. Alle Pflanzenöle sind cholesterinfrei und enthalten unterschiedliche Mengen an Vitamin E.

In der Fettsäurenzusammensetzung unterscheiden sich die Öle
Man unterscheidet Fettsäuren anhand der Länge ihrer Kohlenstoffkette und der Anzahl ihrer Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen Gesättigte Fettsäuren besitzen keine, einfach ungesättigte eine und mehrfach ungesättigte mehrere Doppelbindungen. Diese drei Fettsäuretypen kommen in allen Pflanzenölen vor, allerdings in unterschiedlicher Konzentration. Der Schmelzpunkt eines Fettes ist abhängig von der Anzahl der in den Fettsäuren enthaltenen Kohlenstoffatomen und der Anzahl der Doppelbindungen. Feste Fette enthalten einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, Pflanzenöle hingegen enthalten einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Bei der Fetthärtung werden die ungesättigten Fettsäuren in gesättigte Fettsäuren überführt (hydrogenisiert) und verlieren dadurch ihren natürlichen Charakter. Durch Erhitzen in diesem Arbeitsprozess können auch die unerwünschten Trans-Fettsäuren entstehen.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure)
Ölsäure ist in unterschiedlicher Konzentration in allen Speiseölen vorhanden. Besonders viele einfach ungesättigte Fettsäuren sind im Olivenöl und Haselnussöl. Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich insbesondere einfach ungesättigte Fettsäuren günstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Öle mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und einem in der Relation geringeren Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Oliven-, Haselnuss-, Erdnuss-, unser Bratöl) lassen sich erhitzen und stellen damit eine leichter verdauliche Alternative zu festen Bratfetten dar.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: essentielle Fettsäuren
Der Begriff „essentiell“ kommt vom lateinischen essentia (= das Wesentliche). Wie Vitamine, können die essentiellen Fettsäuren nicht vom Körper produziert werden und müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Ohne essentielle Fettsäuren könnte der Körper nicht richtig arbeiten. Die Kohlenstoffkette pflanzlicher Fettsäuren liegt immer als Cis- und nicht als Trans-Konfiguration vor und zeichnet sich durch zwei oder drei Doppelbindungen aus, d. h. die Kohlenstoffkette ist mehrfach ungesättigt.

Linolsäure und Alpha-Linolensäure
Linol- und Alpha-Linolensäure sind essentielle Fettsäuren. Sie sind Bestandteile der Zellmembranen im Zellgewebe des Körpers. Außerdem sind sie die Vorläufer einer Gruppe aktiver kurzlebiger Moleküle, der Prostaglandine. Diese steuern z. B. Schmerz- und Entzündungsreaktionen, die Magensaftabsonderungen und Thromboseneigungen. Darüber hinaus sind sie auch noch für eine gesunde Hautfunktion von Bedeutung.

Omega-Fettsäuren
Charakteristisch ist die Stelle, an der die erste Doppelbindung in der Fettsäurekette, vom Methyl-Ende (dem so genannten Omega-Ende) her gesehen, positioniert ist. Es gibt zwei Arten von essentiellen Fettsäuren: die Omega-6, hergeleitet aus der Cis-Linolensäure, und die Omega-3 von der Alpha-Linolensäure.

2fach ungesättigte Linolsäure
Die für den Menschen wichtigste essentielle Fettsäure ist die zweifach ungesättigte Linolsäure aus der Gruppe der Omega-6-Fettsäuren. Der höchste Gehalt an Linolsäure findet sich in Distelöl, Sonnenblumenöl und Sojaöl. Aus Linolsäure kann unser Körper andere Omega-6-Fettsäuren im Rahmen eines exakt definierten Stoffwechselweges durch Einbau weiterer Doppelbindungen und Kettenverlängerung bilden.

3fach ungesättigte Alpha-Linolensäure
Die dreifach ungesättigte Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) ist vor allem in Leinöl vertreten. Die Alpha-Linolensäure ist ein wichtiges Strukturelement für das Gehirn, die Netzhaut des Auges und die Keimdrüsen.

 

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